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Die Calauer Schweiz

Die Calauer Schweiz ist ein Naturschutzgebiet südlich des Spreewaldes. Mit ihren Quellen und Mooren, Teichen und Erhebungen zählt sie zu den größten und waldreichsten geschützten Gebieten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
im Süden Brandenburgs.

Die Stadt Calau und kleine Orte wie
Buchwäldchen, Gosda, Zwietow, Weißag, Settinchen, Cabel, Werchow und Plieskendorf liegen am Rand dieses Naturschutzgebietes, dessen Idylle Naturliebhaber und Wanderfreunde einlädt.

Der bisher älteste Nachweis menschlicher Besiedlung in der Calauer Schweiz stammt aus der jüngeren Steinzeit (4000-1500 vor der Zeitrechnung). In der Nähe des Ortes Settinchen fand man 1937 ein Steinkistengrab mit zwei Feuersteinbeilen.

Auch aus der Bronzezeit sind mehrere Funde in diesem Gebiet bekannt geworden. Mitten auf dem Plateau der Calauer Berge, südlich des Kesselberges, befand sich im Mittelalter ein Dorf mit Namen “Biehlen”, welches aber schon 1527 wüst lag.
Die dazu gehörige Mühle mit Bienenstand lag in der Schlucht des Kesselgrabens. Nur noch Scherben hier und da künden von ihrer Existenz.

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